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Akne - verschiedene Formen

Akne: eine der häufigsten Hauterkrankungen

Fast alle Jugendlichen leiden an mehr oder weniger ausgeprägter Akne, jedoch kommt sie zunehmend auch im Erwachsenenalter vor. Einige Akneformen treten sogar erst im Erwachsenenalter auf.

 

Welche Arten der Akne gibt es?

Akne vulgaris stellt die häufigste Form der Akne dar und ist durch Komedonen („Mitesser“) sowie entzündliche Papeln und Pusteln („Pickel“) gekennzeichnet. Überwiegen Mitesser, spricht man von Akne comedonica, überwiegen hingegen Pickel, liegt eine Akne papulopustulosa vor.

Als Akne tarda bezeichnet man eine Akne, die jenseits des 25. Lebensjahres besteht.

Akne conglobata ist die schwerste Form der Akne, an der meist junge Männer leiden. Hier finden sich im Gesicht und/oder am Oberkörper stark entzündete, schmerzhafte Pusteln, Knoten und Zysten.

Akne inversa geht mit Pusteln, Knoten, Zysten und Fisteln in Hautarealen einher, die sonst nicht von Akne betroffen sind, z.B. Achseln, Genitalregion oder Oberschenkelinnenseiten.

Da gerade entzündliche Akneformen mit starker Narbenbildung einhergehen, ist eine frühzeitige Behandlung unerlässlich.

 

Wie entsteht Akne?

Akne entsteht durch vermehrte Talgdrüsenproduktion („fettige Haut“) bei gleichzeitiger Verhornungsstörung. Der vermehrt produzierte Talg bildet einen idealen Nährboden für bestimmte Bakterien, die die Akne-typischen Entzündungen hervorrufen, während die Verhornungsstörung zur Bildung von Komedonen führt. Darüberhinaus können verschiedenste Faktoren, insbesondere Kosmetika, Medikamente oder Hormone, eine Akne in jedem Lebensalter hervorgerufen bzw. verschlechtern. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle: Nahrungsmittel mit hohem glykämischen Index (ein Wert, der die sofortige Wirkung von Lebensmitteln auf den Blutzuckerspiegel beschreibt) triggern Akneschübe.

 

Betroffene Körperstellen

Akne zeigt sich hauptsächlich an sichtbaren Körperstellen: Gesicht, Nacken, Brust sowie am oberen Rücken. Gerade in diesen Hautpartien befinden sich besonders viele Talgdrüsen.

 

Welche Therapieoptionen gibt es?

Das oberste Ziel ist es, die Entstehung bleibender Narben zu verhindern. Hierbei ist es besonders wichtig, die Therapie sowohl den unterschiedlichen Formen sowie dem Schweregrad der Akne anzupassen. So z.B. spricht Akne comedonica hervorragend auf die äußerliche Anwendung von Retinoiden oder Azelainsäure an, während man bei Akne papulopustulosa bessere Erfolge mit einer Kombination aus Benzoylperoxid und Antibiotika oder Retinoiden erzielt. Bei schwerer Akne ist eine interne Behandlung mit Retinoiden oder Antibiotika notwendig, um Narbenbildung vorzubeugen. Peelings und photodynamische Therapie (PDT) stellen unterstützende Therapien dar, die bei Akne wirksam sind und Narbenbildung vorbeugen. PDT führt zur Verringerung entzündlicher Akne-Läsionen, während Peelings die Haut glätten und so das Hautbild verbessern. Der gezielte Einsatz von Farbstofflasern hilft, entzündliche Akneherde zu bekämpfen.

 

Was kann ich sonst noch tun?

Hautpflege: Eine geeignete Pflege ist bei Akne-Patienten für den Erfolg der oben genannten Therapien unerlässlich. Speziell für die Aknehaut entwickelte Pflegepräparate enthalten Wirkstoffe, die die Haut sanft entfetten, ohne sie auszutrocknen und zudem nicht komedogen sind, d.h. sie verursachen keine verstopften Poren/Mitesser.

Ernährung: Bestimmte Nahrungsmittel können eine bestehende Akne wesentlich verschlechtern oder gar neue Akne-Schübe auslösen.

Gerne beraten wir Sie ausführlich über alle Behandlungsoptionen und erstellen Ihnen ein individuelles Therapie- und Pflegekonzept.

 

Und wenn es doch zur Narbenbildung kommt?

Sollte es dennoch zur Narbenbildung kommen, kann durch die Kombination verschiedener Behandlungsmöglichkeiten eine entscheidende Verbesserung des Hautzustands erreicht werden. Hier können Lasertherapie zur flächigen Verbesserung der Hautstruktur mit Unterspritzungen (z.B. Hyaluronsäure) für einzelne, tiefe Narben kombiniert werden.

Photodynamische Therapie bei Akne

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