Laser Medizin Zentrum Rhein Ruhr
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Übermäßiges Schwitzen - Hyperhidrose

Schwitzen ist gesund...

Schwitzen ist lebenswichtig und dient der Regulation unserer Körpertemperatur. Zu diesem Zweck besitzt der Mensch 2-4 Millionen Schweißdrüsen, die - abhängig von Wärme oder Kälte, Tages- oder Jahreszeit - Schweiß an die Hautoberfläche abgeben.

 

...aber nicht immer erwünscht!

Beim Krankheitsbild der Hyperhidrose ist die Schweißsekretion gestört, d.h. es wird zu viel Schweiß produziert. Das Problem kann den gesamten Körper betreffen oder lokal an bestimmten Stellen auftreten. Hier sind vor allem die Handflächen oder Fußsohlen (60%), die Achselhöhlen (40%) und der Kopf (10%) betroffen.

Das übermäßige Schwitzen wird von den Betroffenen meist als eine psychische Belastung erlebt, das sie im privaten, sozialen und auch beruflichen Umfeld einschränkt. Dem Wunsch nach einer schonenden Reduzierung der vermehrten Schweißproduktion kann heute insbesondere durch die Behandlung mit Botulinum-Toxin-A, aber auch durch eine medikamentöse oder operative Therapie, begegnet werden.

 

Woher kommt übermäßiges Schwitzen?

In den meisten Fällen hat das übermäßige Schwitzen keine erkennbare Ursache - vor allem nicht, wenn es lokalisiert an den genannten Körperstellen – Handflächen, Fußsohlen, Achselhöhlen, Stirn – auftritt. Manchmal ist das vermehrte Schwitzen auch Folge einer anderen Erkrankung, wie z.B. einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose).

 

Übermäßiges Schwitzen - ein Teufelskreis

Menschen mit krankhaft vermehrtem Schwitzen reagieren übersensibel auf unterschiedliche Reize, so z.B. auf körperliche oder seelische Belastungen, aber auch auf scharf gewürzte Speisen. Die Schweißmenge ist hier unverhältnismäßig hoch und zeigt sich z.B. an feuchten Handflächen und Fußsohlen, nassen Achseln und Schweißperlen auf der Stirn. Körpergeruch und Fußinfektionen treten oft begleitend auf. Dies alles bedeutet für die Betroffenen eine extrem starke psychische Belastung, die z.B. wegen ihrer feuchten Hände den Händedruck mit anderen Menschen scheuen. Hieraus entwickelt sich oft ein Teufelskreis aus Schwitzen, Angst und noch mehr Schwitzen.

 

Was kann man gegen übermäßiges Schwitzen tun?

Heutzutage kann man zum Glück viel gegen übermäßiges Schwitzen tun. Eine rein medikamentöse Therapie ist möglich, wird aber wegen ihrer Nebenwirkungen (Mundtrockenheit, Schwindel) in den meisten Fällen nicht mehr angestrebt. Als schonendere Therapieform hat sich mittlerweile die Injektion von Botulinum-Toxin-A bewährt, durch die die Schweißproduktion für die Dauer von 4-6 Monaten gehemmt wird. Diese Methode kann für alle betroffenen Körperareale – Handflächen, Fußsohlen, Achselhöhlen und Stirn – angewendet werden. Die Iontophorese ist reversibel und damit eine Langzeitbehandlung, bei der mittels der Applikation von schwachem Gleich- oder Pulsstrom die Schweißsekretion unterbunden wird. Die Therapie eignet sich neben Händen und Füßen für Achseln, Gesicht und den Nacken/Rücken. Im Achselbereich kann zudem durch eine Absaugung der Schweißdrüsen die Hyperhidrose beseitigt werden. Dies ist in der Regel für einige Jahre dauerhaft. Diesen Eingriff führt Herr Dr. med. Karl Schuhmann am Laser Medizin Zentrum Rhein-Ruhr regelmäßig durch.

 

Welche Methode ist für mich am besten geeignet?

Jede der aufgezeigten Möglichkeiten hat Vor- und Nachteile. Die einzelnen Therapien können auch untereinander kombiniert werden – das bietet sich z.B. an, wenn mehrere Körperareale betroffen sind. Das der eigentlichen Behandlung vorausgehende ärztliche Beratungsgespräch dient dazu, dies ausführlich darzustellen. Hier entscheiden Sie gemeinsam mit dem Arzt, welche Methode/Methodenkombination sich für Sie am besten eignet.

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